Über Fridolin
Fridolin erzählt dir jeden Abend eine Geschichte, die nirgendwo hin will. Kein Höhepunkt, keine Wendung, kein Cliffhanger. Nur ein Gegenstand, ein Ort oder ein Lebewesen – und alles, was daran ruhig und interessant ist.
Warum das beim Einschlafen hilft
Weil dein Kopf etwas zu tun braucht, aber nichts zu bewältigen. Eine spannende Geschichte hält dich wach, weil du wissen willst, wie sie ausgeht. Eine Geschichte über den Aufbau einer Trockenmauer hält dich nicht wach. Sie gibt deinen Gedanken einen Platz, an dem sie kreisen dürfen, bis sie langsamer werden.
Deshalb sind die Folgen lang – meist zwischen einer halben und einer Dreiviertelstunde. Du sollst sie nicht zu Ende hören. Du sollst irgendwo in der Mitte weg sein.
Wie die Folgen entstehen
Offen gesagt: Fridolin ist keine Person. Die Texte werden automatisch geschrieben, und zwar auf Grundlage von Wikipedia-Artikeln – deshalb steht unter jeder Folge, welcher Artikel dahintersteht. Vorgetragen werden sie von einer computergenerierten Stimme. Danach werden die Angaben im Text gegen den Quellartikel geprüft.
Das ist kein Nachteil, den wir verstecken wollen, sondern der Grund, warum es überhaupt jeden Abend eine neue Folge gibt. Ein Mensch, der täglich eine Dreiviertelstunde einspricht, hält das nicht lange durch. Ein Computer schon.
Wo Automatisierung an ihre Grenzen kommt, bleibt ein Mensch zuständig: für die Auswahl der Themen, für die Stichproben und dafür, dass hier nichts landet, was einen abends aufregt. Politik, Krieg, Krankheit und Katastrophen kommen in diesem Podcast nicht vor.
Zum Nachlesen
Jede Folge steht auch als vollständiger Text hier auf der Seite – aktuell5Stück. Das ist praktisch, wenn du eine Stelle noch einmal suchen willst, und notwendig, weil die Wikipedia-Lizenz die Weitergabe des bearbeiteten Textes verlangt. Mehr dazu unter Lizenz & Quellen.
Wer dahintersteht
Michael Feer. Erreichbar über die Angaben im Impressum. Themenwünsche sind willkommen – wenn du etwas hast, das langweilig genug ist, um gut zu sein, schreib es mir.