<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"><channel><title>Gute Nacht mit Fridolin</title><description>Der Podcast zum Einschlafen für Erwachsene: jeden Abend eine neue Einschlafgeschichte, mit ruhiger, tiefer Stimme, ohne Spannungsbogen und mit langen Pausen. Kostenlos, werbefrei, zum Hören und Nachlesen.</description><link>https://www.gutenachtfridolin.de/</link><language>de</language><item><title>Einschlafgeschichte: Die vielen Formen der Bahnhöfe</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/bahnhof/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/bahnhof/</guid><description>Einschlafgeschichte über Bahnhöfe: von der Weiche, die einen Bahnhof vom Haltepunkt unterscheidet, bis zu Kopf-, Reiter-, Insel- und Turmbahnhöfen. Wir gehen ruhig durch Namen, Aufgaben und Bauformen, besuchen Beispiele in Deutschland, Österreich und der Schweiz und kehren am Ende auf einen stillen Bahnsteig zurück.</description><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Telegrafie — Punkte, Striche und die Stille dazwischen</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/telegrafie/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/telegrafie/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Telegrafie: Punkte, Striche und die Stille dazwischen — von den ersten Signaltürmen über die Drähte, die den Ozean überquerten, bis zu den Zeichen in der Luft. Wir folgen einer Nachricht auf ihrem langen Weg und hören, wie aus einem einfachen Code eine Sprache wurde, die die Welt verbunden hat.</description><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Das Hackbrett — Saiten unter zwei Schlägeln</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/hackbrett/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/hackbrett/</guid><description>Einschlafgeschichte über das Hackbrett: ein flaches Trapez aus Holz, über das viele Metallsaiten gespannt sind, angeschlagen mit zwei kleinen Schlägeln. Wir folgen dem Instrument von seinen frühesten Spuren bis in die Stuben der Alpen, zu seinen vielen Namen und seinen vielen Klängen … und hören zwischen den Schlägen immer auch ein wenig Stille.</description><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Masse nimmt die Wärme auf</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/kachelofen/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/kachelofen/</guid><description>Einschlafgeschichte über den Kachelofen: eine Stube am Abend, glatte Kacheln und eine Bank, die noch lange warm bleibt, wenn das Feuer schon heruntergebrannt ist. Wir hören, wie Becherkacheln in Lehmkuppeln gesetzt wurden, warum der Hinterlader die Stube rauchfrei machte, wie ein Ofen aus Winterthur ins Jahr zwölfhundertacht datiert wird, was Grundofen, Warmluft und Kachelkunst unterscheidet — und warum die Masse die Wärme aufnimmt und langsam wieder abgibt.</description><pubDate>Tue, 22 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Das Feste bleibt, das Flüssige läuft ab</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/kaese/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/kaese/</guid><description>Einschlafgeschichte über den Käse: ein alter Keller mit gewölbter Decke, Regale aus Holzbrettern und darauf Laibe, die über hundert Kilogramm wiegen. Diese Folge folgt einem Satz: das Feste bleibt, das Flüssige läuft ab. Wir hören, warum ein Enzym aus dem vierten Magen eines Wiederkäuers reicht, um sechshunderttausend Teile Milch dick zu legen und am Ende fast nicht mehr im Käse zu stecken, wieso sechzig Prozent Fett weniger Fett bedeuten können als fünfundvierzig, warum die Emmentaler-Laibe so groß sind (der Zoll ging nach der Stückzahl, nicht nach dem Gewicht), dass man die Löcher im Käse in einem Computertomografen durchgeleuchtet hat und dabei auf Heustaub kam — und dass der älteste Nachweis für Käse ein Tonsieb aus der Jungsteinzeit ist, an dem man das Milchfett noch messen kann.</description><pubDate>Mon, 21 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Ein Ton im Nebel</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/rothirsch/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/rothirsch/</guid><description>Einschlafgeschichte über den Rothirsch: ein Waldrand im Nebel, ein Tier, das steht und prüft, und ein Geweih, das jedes Jahr neu wächst. Wir hören, warum ein Tier vier bis fünf Kilogramm Knochen in fünf Monaten aufbaut und sie im Februar einfach fallen lässt, wieso der Bast beim Wachsen empfindlich ist und danach abgerieben wird, was ein Leittier tut, das niemanden zwingt (und trotzdem alle folgen), warum ein Kräftemessen in der Brunft nach so festen Regeln läuft, dass es keiner allein anfangen kann — und dass in den großen Höhlenbildern Südwesteuropas vierzehn von hundert Tierdarstellungen dieses Tier zeigen.</description><pubDate>Sun, 20 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Blau geschrieben, schwarz geworden</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/tinte/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/tinte/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Tinte: ein Glas, das fast schwarz aussieht, ein Federhalter — und ein Satz, der die ganze Sache erklärt. Man schreibt blau, und am nächsten Tag ist es schwarz. Wir hören, warum die Eisengallustinte erst an der Luft ihre endgültige Farbe bekommt, wozu man ihr überhaupt einen Farbstoff zusetzt (nur damit man der eigenen Hand folgen kann), was ein Gallapfel ist und warum ein Baum ihn für ein Insekt baut, wie ein Kolben aus Gummi und ein gebogenes Blech aus einem Federhalter ein Gerät machten, das man nicht mehr in ein Glas tauchen muss — und dass in den Partituren eines berühmten Komponisten dieselbe Tinte steht wie in den Urkunden der Klöster.</description><pubDate>Sat, 19 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Das Seil zieht, der Pylon drückt</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/haengebruecke/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/haengebruecke/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Hängebrücke: eine Fahrbahn, unter der nichts ist als Wasser, und zwei Türme, über deren Spitzen ein Seil läuft. Diese Folge folgt einem Satz: das Seil zieht, der Pylon drückt. Wir hören, was in dem Betonklotz steckt, der beide Enden festhält (bei einer Brücke in Dänemark hundertzweiundzwanzig mal fünfundfünfzig Meter Grundfläche und dreiundsiebzig Meter hoch), warum ein Tragseil kein Seil im gewohnten Sinn ist, sondern tausende Drähte nebeneinander, wieso man beim Bauen Draht für Draht über das Wasser zieht, was der Durchhang mit der Höhe der Türme zu tun hat — und dass in Frankreich Brücken mit fünf Feldern hintereinander standen, jedes hundertneun Meter weit.</description><pubDate>Fri, 18 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Das Holz trägt, die Füllung füllt</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/fachwerkhaus/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/fachwerkhaus/</guid><description>Einschlafgeschichte über das Fachwerkhaus: dunkle Linien, helle Flächen — und ein Grundsatz, der alles erklärt. Das Holz trägt, die Füllung füllt nur. Wir hören, warum in diesen Häusern fast keine Nägel aus Eisen stecken, sondern Nägel aus Eiche, die sich in einem absichtlich zu kleinen Loch verkeilen, wozu man Zeichen in jeden einzelnen Balken kerbt (und warum man so ein Haus deshalb umziehen kann), wie ein Zimmermann den Bauplan in echter Größe auf den Werkstattboden riss, wieso man ab dem Mittelalter jedes Geschoss als eigenes Kästchen baute und das obere darum übersteht — und dass die ältesten erhaltenen Fachwerkbauten Europas zwei englische Scheunen von zwölfhundertfünf und zwölfhundertfünfunddreißig sind.</description><pubDate>Thu, 17 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Wasser geht weg, Salz bleibt</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/salzgewinnung/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/salzgewinnung/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Salzgewinnung: eine zehn Meter hohe Wand aus Dornen, über die Salzwasser rieselt, damit ein Teil davon verdunstet — Wasser geht weg, Salz bleibt zurück. Wir hören, warum in Ortsnamen wie Halle, Hallstatt und Schwäbisch Hall das Salz noch steckt, wie Archäologen die zerbrochenen Tongefäße alter Siedereien nennen, warum das Salz im Boden ein Meer ist, das vor zweihundertfünfzig Millionen Jahren eintrocknete und später in Säulen wieder nach oben stieg, welche fünf Bedingungen eine Meersalzanlage braucht (und warum ein einziger Regenschauer die Arbeit von Wochen auflöst) — und dass vom ganzen Salz nur etwa drei Prozent auf den Tisch kommen.</description><pubDate>Wed, 16 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Ein Trog und ein Rohr</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/brunnen/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/brunnen/</guid><description>Einschlafgeschichte über Brunnen: ein Trog aus Stein, ein Rohr, und Wasser, das nicht aufhört — auch wenn niemand da ist. Wir hören, warum das Wort «Brunnen» eigentlich «der Aufwallende» bedeutet und mit «brennen» verwandt ist, wie Jäger und Sammler in Brandenburg mit einem Schildkrötenpanzer Wasser schöpften, was ein Brunnen von einer Zisterne unterscheidet (der eine holt von unten, die andere sammelt von oben), warum in Versailles die Brunnenwärter mit Pfeifsignalen arbeiteten, weil das Wasser nie für alle Fontänen reichte, und von einem Springbrunnen in Wien, der mit seinen Wasserstrahlen das ganze Jahr abzählt: Tage, Wochentage, Monate, Stunden.</description><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Ein Ton über dem Tal</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/alphorn/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/alphorn/</guid><description>Einschlafgeschichte über das Alphorn: ein langes Rohr aus Holz, das man kilometerweit hört — und das trotzdem ein Blechblasinstrument ist. Wir hören, warum das am Mundstück und an der Tonerzeugung liegt und nicht am Material, wieso ein Instrument ohne Züge und Ventile nur sechzehn Töne hat und was das «Alphorn-Fa» damit zu tun hat, wie über siebzig Stunden Handarbeit nötig sind, um einen Baumstamm auf sechs bis acht Millimeter Wandstärke auszuhöhlen, warum in alten Kuhreihen die Namen einzelner Kühe stehen, und dass die frühesten Belege für das Wort «jodeln» gar nicht aus den Alpen kommen.</description><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Zwei Pfeifen und ein Gong</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/kuckucksuhr/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/kuckucksuhr/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Kuckucksuhr: zwei kleine Pfeifen, zwei Blasebälge und ein Rad, das sie nacheinander anhebt — daran hängt der ganze Ruf. Wir hören, warum der Kuckuck kein Vogel ist, sondern ein hoher und ein tiefer Ton im richtigen Abstand, wie eine Scheibe mit zwölf Stufen die Stunden zählt, ohne eine einzige Zahl im Werk zu haben, warum die ersten Holzuhren im Schwarzwald entstanden (es war nicht der Erfindergeist, es war das Zunftrecht), und wie ein Architekt achtzehnhundertfünfzig die Fassade eines Bahnwärterhäuschens nahm und daraus die Form machte, die man heute überall kennt.</description><pubDate>Sun, 13 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Links eine Reihe, rechts eine Reihe</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/allee/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/allee/</guid><description>Einschlafgeschichte über Alleen: zwei Reihen Bäume in immer gleichen Abständen, Kronen, die sich über dem Weg berühren, und ein Weg, der schmaler wird, je weiter man schaut — aber nur scheinbar. Wir hören, warum der Schatten die Straße an heißen Tagen um bis zu fünfundzwanzig Grad kühler macht, wie die Winterlinde ihren Nektar vor allem abends abgibt, warum junge Eichen ihre welken Blätter über den Winter behalten, und gehen die vermutlich älteste Allee der Welt ab: zweieinhalb Kilometer gerade Linie in Salzburg.</description><pubDate>Sat, 12 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Scheibe dreht sich</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/keramik/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/keramik/</guid><description>Einschlafgeschichte über Keramik: eine Scheibe, die sich dreht, zwei Hände, die dabei fast stillstehen, und ein Handwerk, an dem sich nichts beschleunigen lässt. Wir sehen zu, wie ein Klumpen Ton zu einer Wand hochgezogen wird, gehen die drei Stufen des Trocknens durch — lederhart, lufttrocken, brennreif, geprüft mit der Zunge — und schauen in einen Ofen, der langsam heiß und noch langsamer wieder kalt werden muss. Am Ende geht es ins Kannenbäckerland, zu blau-grauen Krügen mit einer Glasur aus Salz.</description><pubDate>Fri, 11 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Eine Kabine hinauf, eine hinunter</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/seilbahn/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/seilbahn/</guid><description>Einschlafgeschichte über Seilbahnen: ein Tragseil, das sich nicht bewegt, ein Zugseil, das umläuft, und Rollen mit einer Rille aus Gummi, die eine Fahrt so eigenartig weich machen. Wir schauen der Predigtstuhlbahn in Bad Reichenhall zu, die seit neunzehnhundertachtundzwanzig auf demselben Seil fährt, fahren mit einer Bahn unter dem Dorf Serfaus, die auf Luftkissen schwebt, und hören, wohin bei einer Bergbahn in Graubünden der Strom eigentlich geht.</description><pubDate>Thu, 10 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Ein Gang um den Klosterhof</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/kloster/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/kloster/</guid><description>Einschlafgeschichte über Klöster: ein gedeckter Gang, der im Viereck um einen Hof führt, ein Speisesaal, ein Schlafsaal, ein Brunnen in der Mitte — und eine Bibliothek, in der alle Buchrücken auf denselben Ton gebracht sind. Wir gehen durch drei Häuser: Müstair in Graubünden mit seinen Fresken aus der Zeit um achthundert, Stift Melk auf dem Felsen über der Donau, und das evangelische Kloster Amelungsborn, wo ein Kiesweg den Kreuzgang zeigt, den es nicht mehr gibt.</description><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Unter der Kuppel der Sternwarte</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/sternwarte/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/sternwarte/</guid><description>Einschlafgeschichte über Sternwarten: hell gestrichene Kuppeln, die sich drehen, und ein Fernrohr, das nicht auf dem Boden des Hauses steht, sondern auf einem eigenen Pfeiler bis hinunter in den Fels — damit kein Schritt im Saal das Bild verwackelt. Wir schauen in drei alte Volkssternwarten in Berlin, Zürich und Wien, hören, warum die Kuppel weiß gestrichen ist, und lassen uns Zeit. Denn das Beobachten ist vor allem ein Warten.</description><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: In der Lebzelterei</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/lebkuchen/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/lebkuchen/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Lebzelterei — und darüber, dass Lebkuchenbäcker früher oft zugleich Kerzenzieher waren, weil Honig und Wachs aus denselben Stöcken kommen. In Österreich sind die beiden Lehrberufe bis heute einer. Wir stehen in einer Werkstatt mit geschnitzten Holzformen auf dem Tisch, sehen einem Teig zu, der Monate lang kühl steht und dabei von selbst arbeitet, backen auf hauchdünnen Oblaten aus der Klosterbäckerei und kommen an Nürnberg, am Basler Läckerli und an einem Geschäft in der Innsbrucker Pfarrgasse vorbei.</description><pubDate>Mon, 07 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Warum Holzbrücken ein Dach haben</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/holzbruecke/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/holzbruecke/</guid><description>Einschlafgeschichte über gedeckte Holzbrücken und darüber, warum sie ein Dach haben: nicht für die Leute, die hinübergehen, sondern für das Holz darunter. Was trocken bleibt, hält Jahrhunderte. Wir stehen in einem hölzernen Gang über einem Fluss, schauen einem Joch beim Rammen zu, gehen über den Steg zwischen Rapperswil und Hurden, wo seit mehr als viertausend Jahren an derselben Engstelle gebaut wird, über die längste gedeckte Holzbrücke Europas in Bad Säckingen und über die Holzbrücke bei Essing, die sich in einer weichen Welle über den Kanal legt.</description><pubDate>Sun, 06 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Ein Jahr am Rebhang</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/weinbau/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/weinbau/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Arbeit am Rebhang: einen kurzen, krummen Stamm aus altem Holz, Reihen aus Draht und Stehern, den Schnitt im Winter und das Geschein, aus dem später eine Traube wird. Wir gehen über einen Hang am Abend, schauen den Reben in ihre Teile und den Wörtern des Handwerks nach — Einstricken, Gipfeln, Ausgeizen — und kommen an der Hochschule Geisenheim, an der Lehranstalt in Klosterneuburg und an der Forschungsanstalt Agroscope vorbei.</description><pubDate>Sat, 05 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die stille Ordnung der Bibliotheken</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/bibliothek/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/bibliothek/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Ordnung in einer Bibliothek: die Nummer, die jedem Buch seinen Platz gibt, Schubladen voller handbeschriebener Karten und Regale auf Schienen, die nachts ein wenig auseinanderfahren, damit Luft zwischen die Bücher kommt. Wir gehen durch einen langen Raum bei Nacht, hinunter ins Magazin und wieder hinauf in den Lesesaal — vorbei an der Servicestelle der Universitätsbibliothek Greifswald, am Zettelkatalog der Universitätsbibliothek Graz und an einer sehr frühen Softwarebibliothek in Dresden.</description><pubDate>Fri, 04 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Zither, ein Brett voller Saiten</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/zither/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/zither/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Zither: ein flacher Kasten, der auf dem Tisch liegt, mit fünf Saiten über einem Griffbrett und mehr als dreißig freien Saiten daneben. Wir gehen zurück bis zu einem Jungen, der sich Saiten auf eine Dachschindel zog, hören vom Scheitholt und von der Scherrzither, die im Allgäu beinahe verschwunden wäre, und begleiten einen Zithervirtuosen bis an den Fuß der Pyramiden. Am Ende liegt das Instrument wieder still auf dem Tisch.</description><pubDate>Thu, 03 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Wie ein Schiff durch die Schleuse steigt</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/schleuse/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/schleuse/</guid><description>Einschlafgeschichte über Schleusen: eine Kammer aus Beton, ein Tor an jedem Ende und dazwischen ein Frachtschiff, das langsam nach oben kommt, weil das Wasser steigt. Wir schauen einer Schleusung von Anfang bis Ende zu, hören von Sparbecken, Stemmtoren und einem Antrieb, der seine Kraft aus dem Gefälle selbst zieht, und gehen zurück bis zu den hängenden Toren, mit denen im zehnten Jahrhundert alles anfing. Ein paar Minuten, in denen niemand etwas tun kann außer warten.</description><pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Vom langen Rühren der Schokolade</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/schokolade/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/schokolade/</guid><description>Einschlafgeschichte über Schokolade: eine körnige braune Masse, die stundenlang in einem flachen Bottich gerührt wird, bis sie glatt ist. Wir schauen dem Conchieren zu, das ein Berner Fabrikant an einem Dezemberabend erfand, gehen den Weg vom Walzwerk übers Temperieren bis zur fertigen Tafel und erfahren, warum Schokolade genau bei Körperwärme schmilzt. Ein Vorgang, den man nicht beschleunigen kann.</description><pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Hohe Bäume und viel Platz dazwischen</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/streuobstwiese/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/streuobstwiese/</guid><description>Einschlafgeschichte über Streuobstwiesen: hochstämmige Obstbäume, weit auseinander im hohen Gras, unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Sorten. Fridolin erzählt, warum auf einem Hektar nur sechzig bis einhundertzwanzig Bäume stehen statt dreitausend wie in einer Plantage, wie die Bäume an Hängen den Boden halten und die Luft zwischen Schatten und Sonne austauschen, und er liest die Namen alter Apfelsorten vor — Bohnapfel, Rote Sternrenette, Horneburger Pfannkuchenapfel. Dazu der Pomologen-Verein, der aufgeschrieben hat, wie man einen grosskronigen Obstbaum schneidet, und die Gemeinde Wolfurt in Vorarlberg, wo jemand einmal achtzehntausend Bäume gezählt hat.</description><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Ein Weg hinauf und ein Tor am Ende</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/burg/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/burg/</guid><description>Einschlafgeschichte über Burgen — nicht über das, was dort gekämpft wurde, sondern über das, was gebaut wurde. Fridolin geht am Abend einen schmalen Weg bergauf und erzählt von Ringmauer, Mantelmauer und Schildmauer, vom Bergfried, in dem nie jemand wohnte, und vom Palas mit seinem grossen Saal, den man nur im Sommer benutzte, weil er sich nicht heizen liess. Dazu der Munot über Schaffhausen, die Burg Hochosterwitz in Kärnten mit ihren vierzehn Torbauten hintereinander und die Festung Ehrenbreitstein über Koblenz, die aus den Steinen ihrer Vorgängerin entstand.</description><pubDate>Sun, 30 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Zwei Schienen, näher beieinander</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/schmalspurbahn/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/schmalspurbahn/</guid><description>Einschlafgeschichte über Schmalspurbahnen: Gleise, die enger liegen als die üblichen eintausendvierhundertfünfunddreißig Millimeter, und kleine Wagen, die sich in jede Kurve legen. Fridolin erzählt, dass am Anfang nicht die Berge standen, sondern schlicht das Geld, wie ein ganzer Normalspurwagen huckepack auf einem Rollwagen mitfährt und warum die kleinste Wagenbreite sich einmal an der Größe einer Kuh bemessen hat. Dazu die Harzer Schmalspurbahnen, die Waldenburgerbahn im Baselbiet, die nach hundert Jahren ihre Spur ein Stück weiter aufgemacht hat, und die Zillertalbahn in Tirol.</description><pubDate>Sat, 29 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Häuser, die umgezogen sind</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/freilichtmuseum/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/freilichtmuseum/</guid><description>Einschlafgeschichte über Freilichtmuseen: Häuser, die abgetragen, Balken für Balken nummeriert und an einem neuen Ort wieder aufgerichtet wurden. Fridolin erzählt vom Kulturlandschaftsprinzip, nach dem ein Haus auch die passende Umgebung bekommt, von den Zierfarmen des achtzehnten Jahrhunderts, von Skansen in Stockholm als Ausgangspunkt für alle europäischen Freilichtmuseen und von den einhundertzehn Gebäuden auf dem Ballenberg, dem Seitental von Stübing bei Graz und dem Museumsdorf Cloppenburg.</description><pubDate>Fri, 28 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Ein Abend im botanischen Garten</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/botanischergarten/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/botanischergarten/</guid><description>Einschlafgeschichte über botanische Gärten: Kieswege zwischen rechteckigen Beeten, an jeder Pflanze ein kleines Schild mit zwei Namen, und Gewächshäuser, in denen es die ganze Nacht warm bleibt. Fridolin erzählt, wie aus klösterlichen Kräutergärten Heilpflanzengärten wurden, warum in Basel die Wege selbst die Grenzen zwischen den Pflanzenfamilien markieren, wie der Wiener Garten am Rennweg zu seinen elftausendfünfhundert Arten kam und wie ein längst ausgestorben geglaubter Baum von der Osterinsel in einem deutschen Beet überlebt hat.</description><pubDate>Thu, 27 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Das leise Leben der Schmetterlinge</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/schmetterlinge/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/schmetterlinge/</guid><description>Einschlafgeschichte über Schmetterlinge: Flügel aus lauter einfarbigen Schuppen, die dachziegelartig übereinanderliegen, ein Saugrüssel aus zwei Halbröhrchen und ein Leben in vier Gestalten. Fridolin erzählt vom Ei, das nachdunkelt, weil die Raupe darin schon durchscheint, von den Fühlern, mit denen Falter über weite Strecken riechen, und von der Glaskuppel des Papioramas in Kerzers, dem Schmetterlinghaus im Wiener Burggarten und den vier Millionen Faltern in den Laden des Museums für Naturkunde in Berlin.</description><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Briefmarke und ihr gezackter Rand</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/briefmarke/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/briefmarke/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Briefmarke: ein Tisch am Abend, ein Umschlag, ein Rechteck aus Papier mit gezacktem Rand. Im Kern ist eine Briefmarke nur eine Quittung – alles andere kam später dazu. Wir hören, warum der Rand gezackt ist und wie eine Lochmaschine das Zerschneiden ablöste, vom Schwarzen Einser aus Bayern, von der Basler Taube und von Marken aus Holz, Stoff und Kunstleder.</description><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Orgel und ihr Wind</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/orgel/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/orgel/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Orgel: eine leere Kirche am Abend, ein Gehäuse aus Holz auf der Empore – und ein Instrument, bei dem kein Ton angeschlagen, sondern angeblasen wird. Jede Pfeife kann genau einen einzigen Ton, darum werden Orgeln so gross. Wir hören von den Kalkanten, die zu zwölft die Bälge traten, von Registern, die man zieht und abstösst, und von der Orgel im Dom zu Passau mit ihren siebzehntausendneunhundertvierundsiebzig Pfeifen.</description><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Der Ameisenstaat ohne Anführerin</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/ameisen/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/ameisen/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Ameisen: ein Hügel aus Nadeln am Waldboden, in dem es leise raschelt, und ein Volk, das ganz ohne Anführerin auskommt. Denn eine Königin herrscht nicht – gesteuert wird alles über Reize, die eine Schwelle überschreiten. Wir hören von Duftspuren, die sich selbst verstärken, von Nestern aus Karton und aus Seide, von einer Ameisenstrasse über zweihundert Meter und von einem Volk, das in einer Eichel wohnt.</description><pubDate>Sun, 23 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Ein Millimeter im Jahr — das Moor</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/moor/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/moor/</guid><description>Einschlafgeschichte über das Moor: ein Boden, der unter jedem Schritt nachgibt, und Moose, die Wasser halten wie ein Schwamm. Ein Hochmoor wächst einen einzigen Millimeter im Jahr – wer auf fünf Metern Torf steht, steht auf fünftausend Jahren. Wir gehen den Wegen des Wassers nach, von den Quellmooren bis zu den Kondenswassermooren der österreichischen Alpen, und hören von Rothenthurm, von Torfkähnen bei Worpswede und von Bohlenwegen, die seit Jahrtausenden im Nassen liegen.</description><pubDate>Sat, 22 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Wie aus Sand Glas wird</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/glasherstellung/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/glasherstellung/</guid><description>Einschlafgeschichte über das Glas: heller Sand, etwas Salz und ein paar Steine, die bei vierzehnhundert Grad zu etwas werden, durch das man hindurchsehen kann. Wir stehen nachts in einer Glashütte, hören vom Gemengeteppich und von der Läuterung, von Fensterglas, das auf flüssigem Zinn ganz von selbst eben wird, und von einer grossen Linse, die ein ganzes Jahr braucht, um abzukühlen.</description><pubDate>Fri, 21 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Wie Papier entsteht</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/papier/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/papier/</guid><description>Einschlafgeschichte über das Papier: Millionen feiner Pflanzenfasern, die im Wasser schwimmen, bis ein Sieb sie zu einem Blatt sammelt. Wir besuchen die alten Papiermühlen am Bach, hören von der Erfindung am chinesischen Kaiserhof, von Wasserzeichen, die man nur gegen das Licht sieht, und von Fasern, die fünf- bis sechsmal zu neuem Papier werden dürfen.</description><pubDate>Thu, 20 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Karst – wenn das Wasser nach innen geht</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/karst/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/karst/</guid><description>Einschlafgeschichte über den Karst: eine Hochfläche aus hellem Kalkstein, Rinnen im Fels, runde Mulden in der Wiese – und obwohl es viel regnet, ist kein Bach zu hören. Wir stehen abends auf einer solchen Platte und schauen uns an, wie Regenwasser mit einem Gas aus der Luft eine schwache Säure bildet, die Stein löst und forträgt. Dazu die Landschaft zwischen Ljubljana und Triest, die dem Phänomen den Namen gab, die Wörter Dolina, Polje, Ponor und Hum, die aus der Nachbarschaft in die Fachsprache wanderten, der Grottenolm in den unterirdischen Flüssen Sloweniens, Tropfsteine, die wachsen, weil der Kalk zurückkommt, und Mulden in den Alpen, in denen die kälteste Luft des Landes liegt.</description><pubDate>Wed, 19 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Gewölbe – Steine, die sich gegenseitig halten</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/gewoelbe/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/gewoelbe/</guid><description>Einschlafgeschichte über Gewölbe: eine gemauerte Decke, die sich über deinem Kopf wölbt, und Steine, die sich gegenseitig halten, weil jeder von ihnen drückt. Wir stehen abends in einem kühlen Keller und schauen uns an, warum in einem Gewölbe keine Zugkräfte auftreten, was der Gewölbeschub ist und wieso ein flaches Gewölbe stärker zur Seite schiebt als ein hohes. Dazu die Kettenlinie, die man mit einer hängenden Kette findet, die alten Namen für jedes Stück einer Decke – Wangen, Kappen, Gratbögen, Tiercerons –, die Kraggewölbe der Steinzeit, und schließlich der Moment, in dem der Schlussstein sitzt, das hölzerne Gerüst auf Sand abgesenkt wird und das Bauwerk anfängt, sich selbst zu tragen.</description><pubDate>Tue, 18 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Gotthardbahn und ihre Läutewerke</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/gotthardbahn/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/gotthardbahn/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Gotthardbahn: eine Strecke, die sich in Schleifen und Kehrtunneln einen Berg hinaufwindet, und kleine Häuschen am Gleis, in denen jemand wohnte, der jeden Tag die Schienen abging. Wir stehen abends an einem Hang im Tessin, neben einem Casello mit einem Läutewerk an der Wand – dreimal drei Schläge kündigten einen Zug nach Süden an, zweimal zwei einen nach Norden. Wir fahren die zweihundertsechs Kilometer von Immensee bis Chiasso ab, sehen die Kirche von Wassen dreimal aus drei Höhen, hören warum der Tunnel im Berg ein flaches Dach hat, und erfahren, wie ein Gewicht an einer Kette eine Glocke lud – für einen ganzen Tag.</description><pubDate>Mon, 17 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Der Kompass und die ruhige Nadel</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/kompass/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/kompass/</guid><description>Einschlafgeschichte über den Kompass: eine flache Dose mit einer Nadel darin, die sich dreht, hin und her pendelt und dann einfach stehen bleibt. Wir sitzen abends an einem Tisch und schauen uns an, warum die Nadel nicht genau nach Norden zeigt, was Missweisung und Inklination bedeuten und wieso im Norden der Erde eigentlich ein magnetischer Südpol liegt. Dazu der Südweiser der chinesischen Seeleute, ein Denkmal in Amalfi für einen Erfinder, den es vielleicht nie gab, Rubin und Saphir als Lager für eine Nadel, ein Schiff, das sich einmal ganz herumdreht, damit ein Instrument sich beruhigt – und zum Schluss ein Kompass, der den Norden über die Drehung der Erde findet.</description><pubDate>Sun, 16 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die ruhige Ordnung der Eisenbahn</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/eisenbahn/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/eisenbahn/</guid><description>Einschlafgeschichte über die Eisenbahn: zwei Streifen aus Stahl, die überall auf der Welt gleich weit auseinanderliegen, und ein Wort, das ursprünglich nicht den Zug meinte, sondern den Weg. Wir stehen abends an einem kleinen Bahnhof und schauen uns an, warum die Spurweite eintausendvierhundertfünfunddreißig Millimeter beträgt, wie aus Holzgleisen im Bergwerk der eiserne Weg wurde und wieso die Bahn unsere Uhren geordnet hat. Dazu Schotter, Schwellen und Kleineisen, Bahnhöfe vom Kopfbahnhof bis zum Reiterbahnhof, der Blockabschnitt, in dem immer nur ein Zug sein darf, und der Bildfahrplan, auf dem ein ganzer Betriebstag zu einem Muster aus schrägen Linien wird.</description><pubDate>Sat, 15 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Das milchige Band der Milchstraße</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/milchstrasse/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/milchstrasse/</guid><description>Heute Abend liegen wir auf einer Wiese, weit weg von allen Lichtern, und schauen auf das blasse Band, das sich quer über den ganzen Himmel legt. Wir schauen uns an, warum es milchig aussieht und nicht aus einzelnen Sternen besteht, wie es zu seinem Namen kam – über eine griechische Sage von verschütteter Milch, das Rückgrat der Nacht der San und die Säule der Herrlichkeit der Manichäer –, und wie aus dem Band im Laufe der Jahrhunderte eine Scheibe wurde, dann eine Spirale und schließlich eine Balkenspirale mit Halo. Dazu wandernde Spiralarme, in denen die Sterne nur zu Gast sind, ein Schneetreiben mit drei Flocken pro Kubikmeter und die Frage, wo wir selbst in dieser Scheibe eigentlich liegen.</description><pubDate>Fri, 14 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Das langsame Leben der Moose</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/moose/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/moose/</guid><description>Heute Abend geht es um ein grünes Polster auf einem alten Stein im Wald. Wir schauen uns an, warum Moose klein bleiben, wie sie mit dem ganzen Körper trinken und weshalb sie einfach warten, wenn kein Regen kommt – manche von ihnen jahrelang, eines in der Antarktis sogar eintausendfünfhundert Jahre. Dazu Sporen, die weiter fliegen als die Art selbst, Moose unter durchsichtigen Quarzsteinen in der Wüste und eine Gattung, die Linné nach dem Schlaf benannt hat.</description><pubDate>Thu, 13 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Talsperre und der stille See dahinter</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/talsperre/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/talsperre/</guid><description>Heute Abend geht es zu einer großen, ruhigen Talsperre – zu der sanft gebogenen Staumauer und dem stillen See, der dahinter liegt. Wir schauen auf die spiegelglatte Wasserfläche, folgen dem langsam gestauten Wasser von der Mauer bis in die Berge und lassen uns von seiner Ruhe in den Schlaf tragen.</description><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die ruhige Säule – vom Tragen aus Stein und Holz</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/saeule/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/saeule/</guid><description>Heute Abend geht es um die Säule – die ruhige, aufrechte Stütze aus Stein und Holz, die seit langer Zeit die Dächer der Menschen trägt. Wir gehen langsam durch stille Hallen, schauen auf Fuß, Schaft und Kopf, folgen den feinen Rillen nach oben und lassen uns von den alten Säulenordnungen in den Schlaf tragen. Ganz ruhig, ohne Eile.</description><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Postkarte – ein kleiner Gruß auf Reisen</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/postkarte/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/postkarte/</guid><description>Heute Abend geht es um eine kleine, bebilderte Karte, die einen Gruß über weite Wege trägt. Wir folgen der Postkarte ganz ruhig auf ihrem Weg: von der Idee aus dem alten Wien über das Bild auf der Vorderseite und die Briefmarke in der Ecke bis zur langen, stillen Reise durch die Post. Ein paar handgeschriebene Zeilen, ein Ort in der Ferne und vier kleine Worte: Wir denken an dich.</description><pubDate>Mon, 10 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Windmühle und ihre drehenden Flügel</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/windmuehle/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/windmuehle/</guid><description>Heute Abend geht es um die Windmühle – den hohen Turm aus Holz auf einem stillen Hügel, über den der Wind streicht. Fridolin nimmt dich mit zu den langsam drehenden Flügeln, zu den schweren Steinen, die das Korn zu Mehl mahlen, und zum gleichmäßigen Knarren des alten Holzes. Ganz ruhig erzählt er vom Müller bei seiner Arbeit, von der Kappe, die sich in den Wind dreht, und von den verschiedenen Mühlen aus alter Zeit.</description><pubDate>Sun, 09 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Honigbiene und ihr warmer Bienenstock</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/honigbiene/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/honigbiene/</guid><description>Heute Abend geht es zu den Bienen – in einen warmen, dunklen Bienenstock, in dem es ganz leise summt. Wir schauen zu, wie die Bienen ihre Waben aus Wachs bauen, wandern mit ihnen über eine Sommerwiese von Blüte zu Blüte und sehen, wie aus Nektar am Ende Honig wird. Eine ruhige Reise durch das Leben eines Bienenvolks, bei der du langsam einschlafen darfst.</description><pubDate>Sat, 08 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Der Gletscher – der langsame Strom aus Eis</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/gletscher/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/gletscher/</guid><description>Heute Abend geht es hoch hinauf in die stillen Berge – zu einem Gletscher, einem weiten, langsamen Strom aus Eis. Ganz ruhig erzählt Fridolin, wie aus Schnee über viele Jahre dichtes, blaues Eis wird, wie der Gletscher unendlich langsam talwärts fließt, von den tiefblauen Spalten und den weißen Eistürmen, von Moränen, Gletschermilch und dem blauen Gletschertor. Und von einer einzigen Schneeflocke, die über Hunderte Jahre durch das Eis wandert. Eine langsame Geschichte über die große, weiße Ruhe der Berge.</description><pubDate>Fri, 07 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Das Reh auf der stillen Wiese</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/reh/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/reh/</guid><description>Heute Abend geht es um das Reh – das sanfte, scheue Tier am Rand des Waldes. Ganz ruhig erzählt Fridolin vom rotbraunen Sommerfell und grauen Winterkleid, vom weißen Spiegel und den feinen Sinnen, vom wählerischen Äsen und vom stillen Wiederkäuen im hohen Gras. Vom gefleckten Kitz, das versteckt auf seine Mutter wartet, und vom Geweih des Bockes, das jedes Jahr neu wächst. Eine langsame Geschichte über eine Wiese in der Dämmerung, in der ein Reh warm und geborgen zur Ruhe kommt.</description><pubDate>Thu, 06 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: In der Werkstatt des Buchbinders</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/buchbinder/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/buchbinder/</guid><description>Heute Abend geht es in die stille Werkstatt eines Buchbinders. Ganz ruhig zeigt dir Fridolin, wie aus losen, bedruckten Bogen ein fertiges Buch wird: Falten mit dem Falzbein, Heften auf Bünde, Leimen, Runden, Pressen, das feine Kapitalband und der Überzug aus Leder, Pergament oder Leinen – bis hin zur Prägung und dem goldenen Muster auf dem Deckel. Eine langsame Geschichte über ein sehr altes Handwerk, warmes Lampenlicht und den Geruch von Papier, Leder und Leim.</description><pubDate>Wed, 05 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Rotbuche – der stille Wald aus silbergrauen Stämmen</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/rotbuche/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/rotbuche/</guid><description>Heute Abend geht es um die Rotbuche – den ruhigen, großen Baum mit der glatten, silbergrauen Rinde. Ganz langsam führt dich Fridolin durch einen stillen Buchenwald: vorbei an hohen Stämmen wie Säulen, unter einem weichen grünen Blätterdach, durch die Jahreszeiten vom zarten Frühlingsgrün bis zum goldenen Herbstlaub. Von den Bucheckern, die Eichhörnchen verstecken, über das Holz der gebogenen Stühle bis zu den ältesten Buchen, die Hunderte Jahre still an ihrem Platz stehen.</description><pubDate>Tue, 04 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Armbanduhr – das kleine Herz am Handgelenk</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/armbanduhr/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/armbanduhr/</guid><description>Heute Abend geht es um die Armbanduhr – das kleine, runde Werk am Handgelenk, das ganz leise die Zeit misst. Ganz ruhig erzählt Fridolin von der Unruh, die wie ein kleines Herz schlägt, von der Krone zum Aufziehen und vom langen Weg der Uhr von der Taschenuhr ans Handgelenk. Von der Automatikuhr über feine Komplikationen wie Mondphase und Tourbillon bis zur stillen Quarzuhr – eine langsame Geschichte über ein winziges Werk, das unermüdlich weitertickt.</description><pubDate>Mon, 03 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Zahnradbahn – ganz langsam den Berg hinauf</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/zahnradbahn/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/zahnradbahn/</guid><description>Heute Abend geht es um die Zahnradbahn – den kleinen Zug, der ganz langsam steile Berge hinaufklettert. Ganz ruhig erzählt Fridolin, wie ein Zahnrad Zahn um Zahn in eine gezähnte Schiene greift, sodass nichts rutscht, von den ersten Bahnen vor hundertfünfzig Jahren bis zur steilsten Bahn der Welt. Eine langsame Fahrt im Schritttempo, mit dem leisen, gleichmäßigen Klicken der Zähne, dem Gipfel entgegen.</description><pubDate>Sun, 02 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Der Globus – die ganze Welt als ruhige Kugel</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/globus/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/globus/</guid><description>Heute Abend geht es um den Globus – die ganze Welt als kleine, runde Kugel. Ganz ruhig erzählt Fridolin, wie ein Globus die Erde getreu abbildet, wie man ihn früher Streifen für Streifen von Hand beklebte, vom ältesten erhaltenen Erdglobus bis zu winzigen Taschengloben und Riesen so groß wie ein Haus. Eine langsame Geschichte über eine Kugel, die man mit einem Finger anstößt und die sich dann ganz sacht dreht.</description><pubDate>Sat, 01 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Die Sonne – unser ruhiger, warmer Stern</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/sonne/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/sonne/</guid><description>Heute Abend geht es um die Sonne – unseren eigenen Stern. Ganz ruhig erzählt Fridolin von ihrer Wärme und ihrem Licht, von den Schichten tief in ihrem Inneren, den dunklen Flecken auf ihrem hellen Gesicht und den warmen Farben des Abendhimmels. Eine langsame Geschichte über den ruhigen, verlässlichen Stern, der jeden Morgen aufgeht und jeden Abend wieder untergeht.</description><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Der Polarstern – der stille Stern im Norden</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/polarstern/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/polarstern/</guid><description>Heute Abend geht es zum Polarstern – dem einen Stern, der stillzustehen scheint, während sich der ganze Himmel langsam um ihn dreht. Fridolin nimmt dich mit hinauf in eine klare Nacht: zu den vielen Namen dieses ruhigen Lichts, zu der kleinen Familie aus Sternen, die sich dahinter verbirgt, und zu den Reisenden, die sich seit alter Zeit an ihm den Weg gesucht haben. Ein weiter, stiller Gedanke zum Einschlafen.</description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Der stille Duft des Lavendels</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/lavendel/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/lavendel/</guid><description>Heute Abend geht es um den Echten Lavendel: um einen kleinen grauen Zwergstrauch auf trockenen, steinigen Hängen am Mittelmeer, um die violetten Ähren mit ihren vielen winzigen Blüten und den süssen Nektar darin, um Benediktiner-Mönche, die ihn über die Alpen brachten, und um den langen Weg, den sein Duft nimmt – vom heissen Stein über den Dampfkessel bis zum Säckchen zwischen der Wäsche.</description><pubDate>Wed, 29 Jul 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Der wandernde Schatten der Sonnenuhr</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/sonnenuhr/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/sonnenuhr/</guid><description>Heute Abend geht es um die Sonnenuhr: um einen schmalen Stab, der einen Schatten über eine steinerne Scheibe wandern lässt, und um die stille Kunst, aus diesem Schatten die Stunde zu lesen. Von den ersten Schattenstäben und der ausgehöhlten Schale der Griechen über die Klostermauern des Mittelalters bis zu den alten Sprüchen, die uns raten, nur die heiteren Stunden zu zählen.</description><pubDate>Tue, 28 Jul 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Der stille Büchersaal von St. Gallen</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/stiftsbibliothek/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/stiftsbibliothek/</guid><description>Heute Abend geht es in die Stiftsbibliothek St. Gallen: einen barocken Büchersaal aus warmem Holz, den man nur in Filzpantoffeln betreten darf. Wir schauen über tausend Jahre alten Handschriften zu, dem ältesten Buch in deutscher Sprache und dem ältesten erhaltenen Bauplan Europas – und lesen über der Tür den alten griechischen Satz «Heilstätte der Seele».</description><pubDate>Mon, 27 Jul 2026 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Alte Trockenmauern und ihre stille Welt</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/trockenmauern/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/trockenmauern/</guid><description>Heute Abend geht es um die alten Trockenmauern: graue Steine, die ganz ohne Mörtel halten, allein durch ihr Gewicht und das Geschick vieler Hände. Wir schauen einem uralten Handwerk zu, das die UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt hat, spüren die Wärme, die eine Mauer am Abend langsam wieder abgibt, und besuchen die kleine Welt aus Eidechsen, Wildbienen und genügsamen Pflanzen, die in ihren Fugen wohnt.</description><pubDate>Sun, 26 Jul 2026 18:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Das ruhige Auf und Ab der Standseilbahn</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/standseilbahn/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/standseilbahn/</guid><description>Eine ruhige Geschichte zum Einschlafen über die Standseilbahn: über zwei Wagen an einem Seil, die sich in der Mitte begegnen, über alte Wasserballastbahnen, stille Rekorde und Bahnen, die seit über hundert Jahren denselben Hang hinauf- und hinabfahren.</description><pubDate>Sat, 25 Jul 2026 16:20:53 GMT</pubDate></item><item><title>Einschlafgeschichte: Das ruhige Leben der Leuchttürme</title><link>https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/leuchtturm/</link><guid isPermaLink="true">https://www.gutenachtfridolin.de/einschlafgeschichten/leuchtturm/</guid><description>Eine ruhige Geschichte zum Einschlafen über Leuchttürme: ihr Licht, ihre Kennung, ihre Geschichte und die Menschen, die sie gebaut und gehütet haben.</description><pubDate>Fri, 24 Jul 2026 14:25:46 GMT</pubDate></item></channel></rss>